Barth und Kreuder fordern, Bad Homburger Schulen nicht nach hinten zu schieben

Mit Erstaunen haben die Landtagsabgeordnete Elke Barth und der OB-Kandidat Dr. Thomas Kreuder die Aussage von Landrat Ulrich Krebs in der Taunuszeitung zur Kenntnis genommen, dass Bad Homburger Schulbaumaßnahmen, wie der Neubau an der Gesamtschule am Gluckenstein oder die Erweiterung am Kaiserin-Friedrich Gymnasium sich verzögern könnten. Ein möglicher geringerer Erlös aus dem Grundstücksverkauf des alten Kreiskrankenhausareals könne keine Begründung für „Baustopps“ sein.
Gerade der Neubau der Gesamtschule habe sich schon mehrfach nach hinten verschoben und es sei unredlich, den Verkauf des Krankenhausareals mit den notwendigen Schulbauprojekten zu verknüpfen, so die beiden Sozialdemokraten. Schließlich zahle Bad Homburg eine sehr ordentliche Schulumlage und allein daraus habe die Stadt einen Anspruch, dass der Kreis auch ordentliche Schulen in Bad Homburg baut.
Der Landrat habe selbst festgestellt dass die Gespräche zwischen Kreis und Stadt „auf einem guten Weg seien“. Deswegen sei es ein unfreundlicher Akt, die Schulbauten dagegen auszuspielen. Gerade die Schulen litten extrem unter der Corona-Pandemie und arbeiteten am Limit. Man könne sich gut vorstellen, wie solche „Verzögerungsankündigungen“ in den Lehrerkollegien aufgenommen werden.