OB-Kandidat Kreuder bei Ringspann: Anerkennung für Stabilität in Corona-Krise

„Wie Ringspann bislang durch die Krise gekommen ist, verdient höchste Anerkennung“, lobten OB-Kandidat Dr. Thomas Kreuder und die Landtagsabgeordnete Elke Barth (beide SPD) bei einem Besuch bei dem Bad Homburger Industrieunternehmen. Der intensive Gedankenaustausch mit Fabian Maurer und Ernst Fritzemeier aus der Geschäftsleitung drehte sich über neue Produkte und Verfahren und aktuelle Erweiterungspläne zur Stärkung des Heimatstandortes und der Sicherung von Arbeitsplätzen in Bad Homburg. Ringspann expandiert kontinuierlich, hat inzwischen 17 Tochtergesellschaften und mittlerweile fast 500 Beschäftigte. Trotz der engen Einbindung in den Weltmarkt mit einem Exportanteil von rund 80 % sehe Ringspann seinen Produktionsschwerpunkt nach wie vor in Deutschland unterstrichen Maurer und Fritzemeier.

Besonderen Raum nahm die Besichtigung der neuen Fertigung für Freilauf-Kupplungen für E-Bikes ein, mit der Ringspann „Corona“-bedingte Nachfragerückgänge fast völlig kompensieren kann. „Dieses Beispiel belegt, dass gerade inhabergeführte Unternehmen besonders kreativ bei Innovationen sind. In Familienbetrieben geht wirtschaftliche Entwicklung mit der Verantwortung für die Beschäftigten Hand in Hand“, äußerten Kreuder und Barth anerkennend. Wie Mauerer und Fritzemeier erläuterten konnte der nötige Platz für die Erweiterung durch Umwandlung der bisherigen Lehrwerkstatt bei gleichzeitiger Teilnahme am Ausbildungsverbund gewonnen werden. „Eine in mehrfacher Hinsicht perfekte Lösung“, so Maurer und Fritzemeier. „Wir konnten eine neue Produktion aufnehmen, die uns jetzt sehr hilft, und die Ausbildung im Verbund hat die Qualität gesteigert.“

Abschließend brachte Kreuder seinen Vorschlag eines „Stadtentwicklungsbeirates“ in die Diskussion ein, mit dem er Ideen aus der örtlichen Wirtschaft, kreativen Planern und der Stadtgesellschaft gewinnen und für die Stadtplanung nutzen will.