Kreuder fordert Wohnungen statt Tennisplätze

Kreuder fordert Wohnungen statt Tennisplätze

„Flächen für Wohnen und Gewerbe sind in Bad Homburg äußerst knapp“, so der OB-Kandidat der SPD Dr. Thomas Kreuder. „Deswegen geht es nicht, wertvolle Grundstücke, die über 2,5 Mio. Euro gekostet haben, für eine reine Freizeitnutzung für wenige Privilegierte zu verwenden.“ Das Vorhaben der CDU, auf dem Lilly-Gelände Tennisplätze zu schaffen, sei nicht nur unsozial, sondern unverantwortlich gegenüber der Stadt und den Steuerzahlern. Nach den Angaben von Kämmerer Matern im Finanz- und Wirtschaftsausschuss betrage der für das Grundstück zu erhebende normale Erbbauzins 150.000 Euro im Jahr. Vom TC Bad Homburg soll hingegen lediglich ein Zins von einem Euro verlangt werden. „Hochgerechnet auf die von der CDU und Herrn Hetjes vorgeschlagene Laufzeit von 99 Jahren, ist das eine Dauerbelastung für den Stadthaushalt von fast 15 Millionen Euro“, rechnet Kreuder. „Für Tennisplätze ist das an dieser Stelle reine Verschwendung“, ärgert sich Kreuder. Er erinnerte daran, dass ursprünglich neben den in Dornholzhausen dringend benötigten Vereinsräumen der Bau von bezahlbaren Wohnungen für Erzieherinnen in den Bad Homburger Einrichtungen geplant gewesen sei. Offenbar habe die CDU die „Helden der Corona-Krise wieder vergessen“. „Das Personal zur Betreuung unserer Kleinsten hat für Bad Homburg und seine Familien einen viel höheren Stellenwert als Tennisplätze“, urteilt der OB-Kandidat der SPD. Er stellte klar, dass die nötigen Einrichtungen für Vereine und eine Mehrzweckhalle für den TV Dornholzhausen mit einer Wohnbebauung auf dem über 6000 qm großen Grundstück gut zu kombinieren und Anpassungen des Planungsrechts durch das Stadtparlament jederzeit möglich seien, schloss Kreuder.