Runder Tisch Gewerbe und Einzelhandel, das Kurhaus als Magnet

Wie sehen Geschäfte, Gastronomie und Hotellerie ihre Zukunft in unserer Heimatstadt? Wie sichern wir die Angebotsvielfalt von Geschäften und Lokalen ? Ich stehe für ein Kurhaus und eine städtische Infrastruktur mit Vorzeigecharakter. Als zentraler Ort der Stadt muss das Kurhaus ein Magnet werden: für Einheimische und Besucher, für Handel und Gastronomie. Ein „Leuchtturmprojekt“ mit  überregionaler Strahlkraft. Die Machbarkeitsstudie zur Sanierung und der Architekturwettbewerb für einen eventuellen Neubau sind die beschlossene Entscheidungsgrundlage. Zugleich müssen wir prüfen, ob die Folgen der Pandemie für Handel und Gastgewerbe eine jahrelange Großbaustelle zulassen. In jedem Falle muss das künftige Kurhaus höchsten Anforderungen genügen, nachhaltig und wirtschaftlich sein und die Aufenthaltsqualität im Gebäude und seinem Umfeld deutlich steigern. Es muss tatsächlich zu einem Leuchtturm und Magneten werden, das anzieht und damit zur Belebung der Innenstadt beiträgt. Es muss Handel und Gastgewerbe fördern und mit seinen flexiblen Nutzungsmöglichkeiten das soziale und kulturelle Leben Bad Homburgs bereichern.

Brauchen wir zur Sicherung der Angebotsvielfalt eine Erhaltungssatzung für die Louisenstraße, ihre Nebenstraßen und die Ortskerne der Stadtteile ? Welche Lebens- und Wirtschaftsräume wünschen wir uns, was wünschen sich die unterschiedlichen Altersgruppen ?

Wir brauchen einen dauerhaften „Runden Tisch Handel und Gastronomie“, um Gewerbetreibende und deren Kreativität mit den Ideen anderer Fachleute zu verbinden sowie Stadt- und Citymarketing „nach Corona“ neu auszurichten.